Enstehungsgeschichte deutsch
Die Wallfahrtslegende Alle fünf Fassungen haben in etwa folgenden Inhalt: Ein Hirte vom Neuenhof ging zur Osterkommunion. Nachdem er die Hostie empfangen hatte, aber nicht hinunterzuschlucken vermochte, spuckte er diese in einen hohlen Baum des Reichswaldes aus. Später meldete er dies seinem Pfarrer, Heinrich van Gelre. Der Pfarrer konnte die entweihte Hostie nicht bergen. 28 Jahre später, 1308, wurde jener Baum dann als Brennholz, das dem Pfarrer als Deputat zugeteilt war, auf dem Kirchplatz gespalten. Dabei fiel ein ca. 80 cm großer Christuskorpus aus Holz, das später sogenannte "Wundertätige Heilige Kreuz", heraus. Es wurde auf Anordnung des Grafen Otto von Kleve (Regierungszeit 1305 - 1311) in der Pfarrkirche zur "Verehrung" ausgestellt. 
"Wundertätiges Heiliges Kreuz" - Holzkorpus ca. 70-80 cm von 1308.
Schnell verbreitete sich die Kunde vom Kreuz, "das aus einer Hostie gewachsen ist". Durch den Zulauf der Gläubigen, die Förderung durch den zuständigen Bischof von Köln und der Grafen und Herzöge von Kleve, wird Kranenburg zum größten Wallfahrtsort im Herzogtum Kleve. |